Verein endlich.menschlich.
Der Verein endlich.menschlich. bezweckt die Finanzierung des Stadtfestivals endlich.menschlich, welches rund um den internationalen Kongress und in gemeinnütziger Absicht, vom 21. – 25. Oktober 2024 in Bern stattfindet.
Unter dem Motto «endlich.menschlich.» soll die Diskussion darüber angeregt werden, was ein menschenwürdiges Lebensende bedeutet. So plant der steuerbefreite Verein endlich.menschlich., zusammen mit den Themengruppen von «Bärn treit», ein vielfältiges Festival rund um «Sterben, Tod und Trauer». Zu den Beteiligten gehören u.a. das Kommunikationsmuseum, das Creaviva-Museum, bern mobil, der BSC YB, das Gymnasium Kirchenfeld, die Berner Fachhochschulen und die Bühnen Bern um nur einige zu nennen.
Durch kreative Aktionen sollen so Themen wie Sterben, Tod und Trauer in die Öffentlichkeit gebracht werden, doch dabei soll in keinem Moment vergessen werden, das Leben zu feiern – ganz im Sinne der weltweiten Bewegung «compassionate cities», frei übersetzt «die Städte mit Herz».
So lädt der Verein und die Verantwortlichen dazu ein, dem Unausweichlichen zu begegnen – schöpferisch sowie im Dialog und Austausch mit anderen. Dabei richtet sich das vielfältige Angebot immer an die breite, interessierte Berner Öffentlichkeit, mit einem Fokus auf jene Menschen, die gerade «mitten im Leben» stehen.
Der Vorstand
Claudia Zürcher-Künzi
Claudia Zürcher-Künzi ist Geschäftsleiterin von palliative bern, der kantonalen Sektion des nationalen Verbands für Palliative Care. Zuvor leitete sie während 12 Jahren ein Vier-Sterne-Superior-Hotel und war während 9 Jahren für die Drittmittel-Finanzierung der Bühnen Bern verantwortlich. Sie freut sich darauf, Brücken zwischen Fachleuten und der Berner Bevölkerung zu bauen und insbesondere die Festivalaktivitäten zu lancieren, die während der Konferenzwoche in der Stadt Bern stattfinden werden - zusammen mit Mitstreitern der Compassionate City Bern "Bärn treit".
Monika Hagemann
Dr. Monika Hagemann ist Gesundheitswissenschaftlerin am Universitätszentrum für Palliative Care in Bern, Schweiz. Sie hat einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften mit Spezialisierung auf Gesundheitswissenschaften und promovierte in Medizinwissenschaften. Mit ihrer umfangreichen Erfahrung im Krankenhaus- und Projektmanagement, die sie in verschiedenen internationalen Umgebungen gesammelt hat, bringt sie eine Fülle von praktischen Kenntnissen in ihre Forschungsarbeit ein. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der umfassenden Analyse von Kosten in der Palliativversorgung. Es ist ihr ein Anliegen, eine Brücke zwischen den Erkenntnissen der Forschung und den Anwendungen in der Praxis zu schlagen.
Sibylle Jeanine Felber
Sibylle Jeanine Felber ist Kommunikationswissenschaftlerin und -trainerin am Universitären Zentrum für Palliative Care, Inselspital, Universitätsspital Bern und der Universität Bern. Während 7 Jahren war sie aktiv an dessen Aufbau beteiligt. Heute ist sie insbesondere in Kommunikationstrainings, Forschungs- und Public Health-Projekten tätig, die sich mit mitfühlender Kommunikation rund um das Lebensende befassen. Im Rahmen der «Compassionate City Bern» respektive Bärn treit engagiert sie sich für einen aktiven Umgang mit dem Lebensende in der Gesellschaft. Kommunikation ist für sie eine Leidenschaft und zugleich eine wesentliche Grundlage, um Brücken zu bauen - zwischen Menschen, Themen und auch zwischen dem Anfang und dem Ende des Lebens!
Steffen Eychmüller
Steffen Eychmüller ist seit mehr als 20 Jahren als Palliativmediziner tätig. Als Facharzt für Innere Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie lernte er bei mehreren Aufenthalten in Australien, wie man eine regionale Palliative Care sowie ein akademisches Zentrum in diesem Bereich führt. Von 1999 bis 2011 leitete er das Zentrum für Palliative Care am Kantonsspital St. Gallen und baute ab 2012 das Universitäre Zentrum für Palliative Care am Universitätsspital Bern auf, 2016 übernahm er die erste Professur für Palliativmedizin an der Universität Bern. Inspiriert durch eine Zusammenarbeit mit Kerala, Indien, begann er 2008 in der Ostschweiz mit dem Aufbau von compassionate communities, gefolgt von der compassionate city Bern, der Schweizer Hauptstadt, im Jahr 2020.
Dokumente
StatutenSteuerbefreiungFlyer Bärn treit